Die versteckten Kosten kostenloser Apps

Die versteckten Kosten kostenloser Apps

In-App-Käufe und Co: Die versteckten Kosten kostenloser Apps In den Zeiten der Klapphandys waren mobile Spiele selten kostenlos. Der Nutzer zahlte je nach Entwickler zwischen 1,99 Euro und 6,99 Euro, erhielt dafür jedoch auch das komplette Spiel. Heute ist es umgekehrt: die Apps sind meist kostenlos, doch wer genauer hinschaut, entdeckt versteckte Kosten, die den

In-App-Käufe und Co: Die versteckten Kosten kostenloser Apps

In den Zeiten der Klapphandys waren mobile Spiele selten kostenlos. Der Nutzer zahlte je nach Entwickler zwischen 1,99 Euro und 6,99 Euro, erhielt dafür jedoch auch das komplette Spiel. Heute ist es umgekehrt: die Apps sind meist kostenlos, doch wer genauer hinschaut, entdeckt versteckte Kosten, die den Preis kostenpflichtiger Applikationen oftmals deutlich übersteigen. Auf welche verstecken App-Gebühren Sie achten müssen und was zu tun ist, wenn man doch einmal in die Kostenfalle tappt.

Versteckte Kosten durch In-App-Käufe

Eine beliebte Masche bei vermeintlichen Gratis-Apps sind In-App-Käufe. Bei Spielen können die ersten Level noch umsonst gespielt werden, dann wird der Nutzer zur Kasse gebeten. Wer sich weigert, die virtuelle Währung – meist sind das Edelsteine, Gold oder wie im Falle der beliebten „Simpsons: Springfield“-Anwendung Donuts – kann keinen weiteren Fortschritt mehr machen. Bei Multiplayer-Spieler ist man fortan deutlich langsamer unterwegs als die zahlende Konkurrenz. Der Spielfortschritt wird bisweilen so stark eingeschränkt, dass man frustriert schließlich doch zur virtuellen Währung greift.

Die In-App-Währung ist oft mit einem Abo verbunden. Es ist möglich, kleinere Anteile der Währung zu kaufen oder direkt in einen großen Haufen Gold zu investieren, für den dann wöchentlich oder monatlich Geld abgezogen wird. Die Bezahl-Systeme unterscheiden sich von App zu App, weshalb hier gilt: Genau hinschauen und im Zweifelsfall eine andere Anwendung wählen. Auf der sicheren Seite ist, wer sich für die kostenpflichtige Variante eines Spiels oder einer anderen Anwendung entscheidet, denn diese enthalten meist keine weiteren versteckten Kosten.

Limitierter Zugang, dann muss gezahlt werden

Office-Anwendungen, Schneide-Software und vergleichbare Programme bieten Nutzern meist nur für eine begrenzte Zeit einen kostenlosen Zugang. Um die Anwendung nach drei Monaten oder einem halben Jahr weiterhin nutzen zu können, muss dann ein Abonnement abgeschlossen werden. Anbieter wie Adobe bieten spezielle Pässe an, mit denen sich verschiedene Apps erwerben lassen. Diese Kosten sind oft nicht eindeutig ausgeschrieben oder werden hinter einer vermeintlichen Kostenfreiheit versteckt. Dass eigentlich Geld gezahlt werden muss, wird oft erst nach Monaten deutlich, wenn die Projekte, die man mit den Apps bearbeitet, bereits weit fortgeschritten sind. Wer weiterhin auf seine Speicherstände zurückgreifen will, muss in die Tasche greifen.

Ungewollt ein Abo abgeschlossen? Das müssen Sie nun tun

Wer feststellt, dass eine App mit einem kostenpflichtigen Abo verbunden ist, sollte zunächst das Abonnement kündigen. Dies ist meist schriftlich oder telefonisch möglich. Oft kann das Abo über die App selbst gekündigt werden. Um Mehrkosten zu vermeiden, sollten Sie hierbei immer eine schriftliche Bestätigung über die Kündigung einfordern.
Anschließend gilt es, etwaige Abbuchungen zurückbuchen zu lassen. Meist hat der Anbieter bewusst über die Kostenfall hinweggetäuscht und damit auch keinen Anspruch auf Zahlungen. Wer feststellt, dass das Konto belastet wurde, informiert am besten die Bank. In jedem Fall sollte man auch den Playstore einschalten und eine Beschwerde einreichen. Anbieter, die zu unlauteren Mitteln greifen, sind nicht gern gesehen und werden verbannt.
Bei Pay-2-Win-Spielen genügt es, die Anwendung zu deinstallieren. Wer die App schließt, sobald Fortschritt nur noch gegen virtuelles Geld möglich ist, schützt sich vor hohen Ausgaben und setzt ein Zeichen gegen überteuerte Anwendungen.

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